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Kalte Luft im Kommen!

Fit bei jedem Wetter, 07.12.2017

Das müssen Sie bei der anstehenden Wetterlage beachten.

Ein Wetterwechsel kündigt sich an. Nach einem noch vergleichsweise milden und freundlichen Donnerstag, macht sich zum Freitag neuer Schnee und Schneeregen auf den Weg. Mit der einfließenden Kaltluft sinken die Temperaturen dann wieder auf Werte um 3 bis 6 Grad C, am Wochenende wird es mit -1 bis +3 Grad C dann nochmals eine Ecke kälter.

Der Wetterwechsel, der die milde Luft verdrängt und kalte Luft ins Land bringt, ist ruppig. Der Grund dafür ist in der Kaltluft zu suchen, die in der Höhe vorweg eilt, während unten am Boden noch die warme Luft liegt. Die Folge ist, dass die Luft richtig umgewälzt wird und die Kaltluft aus der Höhe zu Boden fällt. Heftige Schauer und Windböen können den Wetterwechsel begleiten.

Nach Heiligabend fällt das Quecksilber deutlich.
- Bild: Achim Otto

Wetterwirkung

Eine Kaltfront hat auf den menschlichen Organismus einen erheblichen Einfluss. Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen haben bei dem Wetterwechsel und dem damit verbundenen Temperatursturz erhebliche Schwierigkeiten.

Die Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt, für Angina pectoris Beschwerden, aber auch für einen Schlaganfall, ist an Tagen mit Kaltlufteinbrüchen höher. Auch Diabetiker sind betroffen. An diesen Tagen treten die für Diabetiker typischen Beschwerden häufiger auf.

Neben den vermehrt lebensbedrohlichen Risiken, wie Herz-Kreislauferkrankungen, treten auch Kopf-, Stumpf- und Narbenschmerzen auf. Auch Koliken, epileptische Anfälle und rheumatische Beschwerden treten vermehrt auf.

 

Auf was Sie achten müssen

Ein Kaltlufteinbruch im Winter ist ein dramatisches Ereignis. Im Wetterbericht ist dieser kaum zu übersehen oder zu überhören. Formulierungen wie: “deutlich kälter“ und „Wintereinbruch“ sollten Sie alarmieren. Bereiten Sie sich darauf vor, dass Glätte auf den Straßen droht.

Die Kälte lässt zudem die Wahrscheinlichkeit einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden deutlich ansteigen.

 

Was können Sie tun?

Früher und ausreichender Schlaf lässt Sie 5-10 Minuten früher aufstehen. Dieser Zeitgewinn bringt Sie trotz Glätte sicher zur Arbeit.

Menschen, die ganz erhebliche Herz-Kreislauf-Probleme haben, etwa Menschen mit  mehreren Herzinfarkten, sollten in der frisch eingetroffenen Kaltluft nicht sofort körperlich aktiv werden. Überlassen Se harte, körperliche Arbeit besser anderen - Ihr Körper muss sich erst an die Kälte gewöhnen. Gegen einen kurzen Spaziergang in einer kurzen, ruhigen Wetterphase, wo es nicht arg kalt ist, ist nichts einzuwenden.

Auf eine optimale Vitaminversorgung, Hygiene und Schlaf ist jetzt besonders zu achten.

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