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Zecken drehen auf

Zecken-Wetter, 05.05.2017

Hohe Risiken im Unterholz am ersten Maiwochenende

Mit hohen Zeckenzahlen starten wir ins erste Maiwochenende. Das feuchte Wetter der vergangenen Tage sorgt nun dafür, dass sich die Blutsauger - trotz eher mäßig warmer Frühlingstemperaturen - in den nächsten Tagen wieder vermehrt aus ihren Verstecken wagen.

Mit der Zunahme der Zecken steigt nun auch wieder das Infektionsrisiko für Mensch und Tier. Neben der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist die Lyme-Borreliose die zweite gefährliche Krankeit, die durch einen Zeckenbiss auf den Menschen übertragen werden kann.

Die Lyme-Borreliose ist im Gegensatz zur FSME eine bakterielle Infektion, etwa 10 bis 20 Prozent aller hier heimischen Zecken tragen das Bakterium in sich.

Weitere Informationen über den Krankheitsverlauf der Lyme-Borreliose finden Sie hier!

Vor allem, wer in den risikoreichen Zeckengebieten lebt oder Urlaub macht, sollte nach Waldspaziergängen den Körper auf möglichen Zeckenbefall untersuchen.

Hat sich einer der Blutsauger in der Haut verbissen, sollte der Parasit mit einer Drehbewegung entfernt (nicht ruckartig abreißen, da der Kopf in der Haut zurückbleiben könnte) und verwahrt werden.

Danach sollte die Bissstelle desinfiziert und vorsorglich ein Arzt aufgesucht werden.

Hier geht es zu unserem regionalen Zeckenwetter!

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