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Vorsicht, Nierenkoliken!

Fit bei jedem Wetter, 14.12.2017

Wie Sie Nierenkoliken erkennen können und wie Sie sie am besten behandeln.

Das feuchte und vor allem in der Nordhälfte Deutschlands kühle Wetter sorgt aktuell nicht nur bei Rheumapatienten für Beschwerden. Auch Nierenkoliken machen sich im Rahmen spastischer Erkrankungen bei der momentanen Wetterlage häufig schmerzhaft bemerkbar.

Die Nierenkolik ist eine typische und vergleichsweise häufige Verkrampfung, die bei spastischen Erkrankungen auftreten kann. Der Betroffene verspürt im Bereich des Bauchraums sehr starke, krampfartige Schmerzen. Typisch für die Symptomatik sind auch Erbrechen, Schweißausbrüche und blutiger Urin. Verursacht werden Nierenkoliken durch einen abgelösten Nierenstein und kleine Blutgerinnsel, die sich in dem Harnleiter festsetzen.

Bild: Achim Otto

Die Art der Behandlung ist sehr stark von der Position und Größe des Nierensteins im Harnleiter abhängig. So kann es sein, dass sich der Stein selbstständig löst und dem Betroffenen eine Operation erspart bleibt. In jedem Fall ist eine Nierenkolik zunächst mit Wärme, Bewegung und viel Trinken zu behandeln. Schmerzmittel von unterschiedlicher Stärke helfen ebenfalls, die Schmerzen zu ertragen.

 

Bei welchen Wetterlagen treten häufiger Nierenkoliken auf?

Besonders beim Durchzug von Wetterfronten, wie auch aktuell, ist eine Häufung von Nierenkoliken zu finden. Insbesondere an den Kaltfronten, die im Sommer sehr warmes und im Winter mildes Wetter beenden, treten gehäuft Nierenkoliken auf. Auch bei der Wetterlage "Tiefdruckgebiet über Mitteleuropa" entstehen gehäuft Nierenkoliken.

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