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Nicht nur Baum sondern Kulturgut

Gartentipps, 20.03.2017

Kopfweiden haben hohen ökologischen Wert.

Kopfweiden sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch die Wahrzeichen vieler Naturschutzgebiete.

Mit einer Lebenserwartung von 80 bis 120 Jahren bevorzugen die Bäume vor allem feuchte Standorte, sind daher häufig entlang von Flussauen zu finden. Kopfweiden besitzen einen sehr hohen ökologischen Wert, da sie unter anderem als Nist- und Brutplatz für Insekten, Fledermäuse und Vögel dienen.

Um den Fortbestand der Bäume zu sichern, sollten Kopfweiden alle ein bis zwei Jahre direkt über dem Stamm geschnitten werden, damit die typische Kopfform entsteht. Wird kein regelmäßiger Schnitt an den Bäumen vorgenommen, kann die Weide im Schlimmstfall unter dem Gewicht der Krone auseinanderbrechen: Pro Jahr wachsen die Äste nämlich um unglaubliche drei bis vier Meter!

 Vor allem entlang Flussauen sind Kopfweiden zu finden.

Das jährlich abgeschnittene Holz lässt sich dann, etwa als Brennholz oder zum Flechten von Körben, hervorragend weiterverwenden. Hobbygärtner können die Äste zudem für die Errichtung von Beetumrandungen oder Zäunen nutzen.

Weiterhin können abgeschnittene Zweige zur Anpflanzung neuer Kopfbäume verwendet werden. Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass diese nicht zu lange gelagert werden. Der beste Zeitpunkt für eine Einpflanzung ist zwischen Oktober und März.

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