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Merkel bei Trump

Klima, 13.03.2017

Welche Interessen werden vertreten?

Am Dienstag trifft Bundeskanzlerin Angela Merkel auf den US-Präsidenten Donald Trump. Merkel wird wohl den Schwerpunkt der Gespräche auf das Thema Wirtschaft setzen, das globale Klima wird eine, wenn überhaupt, nur untergeordnete Rolle spielen. Bei Klimafragen können Trump und seine Kapitalisten eben keine Geschäfte machen. So drehte Trump unlängst der Wetter- und Ozeanographiebehörde NOAA den Geldhahn zu.

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen jetzt Handelsbeziehungen zwischen dem Exportweltmeister Deutschland und den USA. Deutschland weist einen extrem hohen Handelsüberschuss aus, den Trump immer wieder scharf kritisiert.

Death Valley
- Bild: Lukas Melzer

Um Handelssanktionen gegen Deutschland zu verhindern, ist die Kanzlerin, nach Gedankenspielen im "Handelsblatt" (13.3.2017),  sogar bereit, Milliarden in Rüstungsgüster zu investieren. Ein Deal, den die meisten Deutschen wohl strikt ablehnen düften: Schließlich geht es um Steuergelder, "rausgeschmissen" für Militärgüter, die kein Mensch braucht bzw. die im Zweifel sogar Zivilisten töten könnten. Und all das nur, damit einige deutsche Großkonzerne weiterhin entspannt in den USA handeln können.

Wessen Interessen vertreten Trump und Merkel? Besser wäre es, wenn Sie über das Klima reden würden. Dessen Schutz dient der gesamten Menschheit und würde die Kasse unterm Strich wahrscheinlich auch noch weniger schröpfen.

  Karsten Brandt
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