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Ruthenium auch in Deutschland nachgewiesen

Klima, 10.11.2017

Herkunft von radioaktivem Isotop anscheinend geklärt

Am 03.10. berichteten wir erstmals über die Funde des radioaktiven Isotops Ruthenium, welches zunächst an einer Messstation in Österreich, kurz darauf dann auch in Deutschland nachgewiesen wurde.

Bereits früh deutete für uns vieles darauf hin, dass der Stoff im dem südlichen Russland oder der Ukraine freigesetzt werden musst. Nun gibt es Klarheit: Das Ruthenium stammt tatsächlich aus einer Anlage, die sich zwischen dem Ural und der Wolga befindet. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um eine Fabrik, die Satellitenbatterien herstellt, also nicht um einen Reaktorunfall. Die freigesetzte Menge an Ruthenium muss sich dabei bei Werten um 100-300 Terabequerel bewegt haben.

Die Konzentration in der Luft ist für die Bürger Europa zwar ungefährlich, dennoch sollte der Vorfall zu denken geben.

 

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