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Das Ende des Heizöls?

Neue Energien, 15.03.2017

Heizöl zwischen Gegnern und Befürwortern.

Früher haben sich die Menschen mit Feuer warm gehalten, dann kam das ÖL und Gas und nun ist auch dieses umstritten. Wir verschmutzen mit unserem Heizöl die Atmosphäre, sorgen für hohe Emissionsraten und finden uns in einem Klimawandel wieder. Was nun?

Zurzeit gibt es etwa 5,6 Millionen Öl-Heizkessel in deutschen Haushalten, die nach und nach unsere Luft weiter verschmutzen. Um das Ganze etwas einzudämmen, hat sich die Regierung das Prinzip der Verschmutzungszertifikate überlegt. Das funktioniert folgendermaßen: Konzerne müssen für jede Tonne an produziertem CO2 ein Zertifikat erwerben. Diese können zwischen den Konzernen untereinander wieder verkauft und gekauft werden. Ziel des Ganzen ist es die Emissionen so niedrig wie möglich zu halten.

Problematisch ist jedoch, dass es zu viele Zertifikate gibt und diese dementsprechend günstig bleiben. Doch die Luft hat davon gar nichts, da nun fleißig CO2 in die Luft geblasen werden kann. Anbieter von Ölheizungen sorgen sich darum, dass Ölheizungen in Zukunft verboten werden, solange noch keine Übergangslösung gefunden wurde.

Zurzeit arbeiten Raffineriekonzerne daran, synthetische Kraftstoffe auf Basis von Wasserstoff und Methan zu entwickeln. Die Übergangslösung wird somit noch etwas auf sich warten lassen. Bis dahin setzen viele die Hoffnung auf Alternativen wie Wärmepumpen oder Solaranlagen. Die alte Ölheizung ist recht bald ein Auslaufmodell.

  Sarah Bertram
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