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Menschenkette durch drei Länder

Neue Energien, 21.06.2017

Die katastrophalen Zustände in zwei belgischen Atomkraftwerken rufen Zehntausende auf den Plan.

Am kommenden Sonntag, den 25. Juni ist es soweit: Von 14 bis 16 Uhr halten sich die Menschen in Aachen, Lüttich, Maastricht und Tihange an den Händen, um für die Stilllegung der belgischen Reaktoren Tihange und Doel zu kämpfen.

Atomkraftwerk Tihange, Belgien

Schon im November hat der Betreiber des belgischen Reaktors Tihange 370 neue Risse gefunden – und es der Bevölkerung über Monat komplett verschwiegen. Der Skandal ging durch alle Medien. Bei einer atomaren Katastrophe würde die giftige Wolke auch über Köln, Düsseldorf und Aachen hinwegziehen. In der Region Aachen wurden bereits Jodtabletten für den Notfall verteilt. Risse und eine veraltete Technologie führen zu einer begründetet Angst in der Bevölkerung.

Die Bürgerbewegung Campact hat deshalb eine Demonstration im Form einer Menschenkette organisiert. Die 90 Kilometer lange Kette aus zehntausenden Bürgern geht durch Dörfer, Felder und Wiesen und verbindet Belgien, Deutschland und die Niederlanden miteinander.

Eine Mitfahrbörse wurde organisiert, um die Anfahrt möglichst unkompliziert zu machen. Alle Informationen zum Mitmachen und die genauen Streckenabschnitte der Menschenkette finden Sie unter https://www.campact.de/atomsteuer/appell/tihange-menschenkette/

  Sarah Bertram
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