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Fällt der Tau eigentlich aus?

aktuell, 06.10.2012

Fast in jeder Nacht in diesen Herbsttagen 'fällt Tau' aus der Luft aus, wie man umgangsprachig sagt. Besonders in klaren Nächten bilden sich Tautröpfen bei Temperaturen über 0 ° C auf Grashalmen, Autoscheiben und Dächern ab. Die Tautropfen entstehen durch die nächtliche Abkühlung der Oberflächen. Dabei fallen die Tautropfen keineswegs aus der Luft aus, sondern Feuchtigkeit aus der Luft kondensiert an den kühlen Stellen.

Es ist wie der heiße Wasserdampf aus einem Teekessel, der an einer kalten Glasoberfläche mit Wassertropfen sichtbar wird. In so mancher langen klaren Nacht können so Taumengen von bis zu einem halben Liter pro m2 zusammen kommen. So viel wie ein ganz leichter Regen. Im Jahr ergibt dies Taumengen von 50 l/m2, was bis zu 10 % der Regenmenge eines Jahres bedeuten kann. In sehr trockenen Gebieten versuchen verschiedene kommerzielle und nichtkommerzielle Projekte den Tau aufzufangen, um so Wasser für die Landwirtschaft zu gewinnen. Dies funktioniert aber bisher nicht wirklich gut, auch wenn hier Taumengen in einer Nacht von bis zu einem 1 pro qm gemessen werden.
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