Agrartipp, 16.10.2014
Hat es sich bei der weltweit größten Fastfoodkette ausgeburgert?
Bei der weltweit größten Fastfoodkette Mc Donald's brennt es derzeit an vielen Ecken. Zum einen wären das stetig sinkende Umsätze und Lohnstreiks. In machen Ländern muss sich das "goldene M" dann noch mit Gammelfleischskandalen herumärgern. In China wurden so nachweislich abgelaufene Fleischbestände in einem Teil der etwa 2.000 Filialen als Chicken McNuggets und Burger an den Kunden weitergegeben. Der Fastfoodriese bekam dafür promt die Rechung - in Form eines 15-prozentigen Umsatzrückgangs.
Doch auch auf dem europäischen Kontinent werden die Zeiten für Mc Donald's (noch) schwerer. Fastfoodkonkurrenz, die nicht nur schmackhaftes und transparentes, sondern auch gesundes "Esse für auf die Hand" anbietet, schießt seit mehreren Jahren aus dem Boden.
Seit 2011 hat Mc Donald's 13 Prozent seiner Kunden zwischen 19 und 21 Jahren (an die Konkurrenz?) verloren. Und auch die jüngsten Burgerfreunde wenden sich von dem Schnellrestaurant ab. Die "Happy-Meal-Zielgruppe" verwies laut einer Studie den Fastfoodriesen nach jahrelanger Unangefochtenheit auf einen zweiten Platz - und das trotz gesunder Obsttüte im "Happy Meal"
Mc Donald's Deutschland möchte nun mit Nachhaltigkeit seine Gunst beim Verbraucher steigern: Seit Anfang diesen Jahres werden die Buletten nur noch mit Ökostrom gegrillt - und zwar in allen deutschen Filialen. Und auch die bei Großunternehmen immer wieder beliebte "Rettung des Regenwaldes" hat Mc Donald's auf dem Plan: Durch klimafreundlichere Landwirtschaft will der Burgerbrater dazu beitragen, die weltweite Regenwaldrohdung bis zum Jahr 2030 zu stoppen.
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