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Mit „hängenden Gärten“ die Welt retten

Klima, 18.05.2017

In Birmingham wird ein naturnahes Gebäude mit Bepflanzung geplant.

Die Städte werden lauter, schriller und entfernen sich von der Natur. Dies soll sich langsam aber sicher wieder verbessern: Neben „Grünen Türmen“ in China soll nun auch in Birmingham ein hängender Garten entstehen.

Bild: Sarah Bertram

Der Stararchitekt Stefano Boeri aus Italien machte bereits in Mailand mit seinem Projekt „Vertikaler Wald“ den Anfang. Zwei Zwillingstürme mit 1100 Bäumen sollen in China folgen - siehe Artikel vom 5. Mai. Sein Anspruch: Die Städte grüner und naturnaher machen. Sie sollen zudem die giftige Luft wieder reinigen. Das Projekt in Birmingham ist zudem eine Antwort auf die multikulturelle Bevölkerung.

Kreativität und eine grünere Zukunft sollen hier vereint werden.

Die 25-stöckigen Holztürme sollen so errichtet werden, dass das ganze Gebäude einen „hängenden Garten“ in seiner Mitte hat. Die 90 Millionen Doller, die für die Umsetzung des Projektes angesetzt wurden, stammen von einem privaten Unternehmen aus China, „Prosperous Global China Capital“.

In dem Gebäude wird Wind- und Solarenergie genutzt werden. Damit sollen die erneuerbaren Energien in Großbritannien eine größere Gewichtung bekommen. Auf jeder Ebene soll es geräumige Dachgarten mit zahlreichen Pflanzen geben, die den Feinstaub aus der Luft absorbieren sollen. Die Räume sind für ausländische Studenten, Geschäfte, aber auch Aufnahmestudios geplant. 

  Sarah Bertram
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